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Kreis Bartenstein

 


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Der Landkreis Bartenstein

Der Landkreis Bartenstein (vorher Landkreis Friedland) hatte mit einer Flächengröße von 880,55 qkm und 50.448 Einwohnern eine Bevölkerungsdichte von 57,3 Einwohnern auf 1 qkm. Er wird von der Alle in einem großen S-Bogen durchflossen und besitzt an diesem Flusse landschaftlich anmutige Partien. Die Alle ist von Friedland ab schiffbar; in früherer Zeit war sie fischreich, man fing vor allem Aale und Neunaugen. Im nördlichsten Zipfel des Kreises liegt das etwa 23 qkm große Zehlaubruch, ein lebendes Hochmoor mit seltenen Pflanzen und Tieren. Die 1902 zum Kreissitz bestimmte Stadt Bartenstein ist aus einer Burgsiedlung entstanden. Die Ordensburg war auf einer Anhöhe am linken Alleufer in einer Flußschleife errichtet worden. Sie wurde von einem Pfleger verwaltet, aber schon 1454 im Ständekriege zerstört. Auf ihren Fundamentresten ist 1902 das Kreishaus erbaut worden. Die auf dem rechten Alleufer liegende Burgsiedlung wird 1326 erstmals erwähnt und erhielt 1332 Stadtrecht. Von den ursprünglich drei Toren blieb das im 15. Jahrhundert ausgebaute Heilsberger Tor erhalten und war ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt. Die spätgotische Pfarrkirche hatte als eine in Ostpreußen seltene Backstein-Basilika kunstgeschichtliche Bedeutung. Die vor der Stadt in der Nähe der Ordensburg liegende Johanniskirche stammt aus der Zeit um 1400; andere Kirchen, wie die Hospital-, die St.-Georgs- und die St.-Katharinen-Kirche, verfielen nach der Reformation und wurden später abgebrochen. Bartenstein war lange Zeit (1698-1704, 1716-1888 und 1935-1945) Truppenstandort. Von Mitte April bis Mitte Mai 1807 wohnten in der Stadt König Friedrich Wilhelm III. und Zar Alexander I. von Rußland; am 26. April schlossen sie hier den preußisch-russischen Vertrag über die Neuordnung Europas, am 20. April war der preußisch-schwedische Vertrag unterzeichnet worden. Bartenstein entwickelte sich besonders in den beiden letzten Jahrhunderten zu einer ansehnlichen Mittelstadt. 1879 erhielt sie ein Landgericht. Einige landwirtschaftliche Fabriken und eine Eisengießerei bestimmten u. a. Industriebetrieben die wirtschaftliche Bedeutung der Kreisstadt. 1939 hatte sie 13.900 Einwohner.

Die Patenschaft über den Landkreis Bartenstein hat der Landkreis Nienburg (Weser), die über die Städte Domnau und Friedland die Stadt Nienburg, die über die Stadt Bartenstein die Stadt Bartenstein (Württ.) übernommen.

Quellen:
Wappen: Das Ostpreußenblatt (www.Ostpreussenblatt.de), 2001;
Text: Guttzeit: Ostpreußen in 1440 Bildern, Rautenberg, 1972-1996, Seite 15-17


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