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Kreis Pogegen

 


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Der Kreis Pogegen

1920 wurde von der französischen Militärverwaltung des Memelgebietes der Kreis Pogegen aus den folgenden Anteilen gebildet:

  1. die nördlich der Memel gelegenen Teile des alten Landkreises Ragnit,

  2. die nördlich der Memel, bzw. der Ruß gelegenen Teile des alten Landkreises Tilsit,

  3. die nördlich der Memel gelegenen Teile des alten Stadtkreises Tilsit, d. i. namentlich der Ortsteil Übermemel,

  4. die nördlich der Ruß gelegenen Teile des alten Landkreises Niederung (später Elchniederung genannt).

Die Kreisstadt dieses neuen Kreises wurde das Dorf Pogegen, das wegen seiner besonders verkehrsgünstigen Lage von den Franzosen dazu ausersehen worden war. Pogegen entwickelte sich in dieser Zeit zu einer kleinen Stadt. Nachdem am 22.03.1939 das Memelland von Litauen dem Deutschen Reich zurückgegeben worden war, wurde der Landkreis Pogegen mit Wirkung vom 01.10.1939 wieder aufgelöst.

Bei der Auflösung kommt der kleinere nordwestliche Anteil, der bis zum 10.01.1920 zum Landkreis Tilsit gehört hatte, zum Ausgleich für den 1920 an den Lkr. Niederung abgegebenen Raum um die Ibenhorst an den Landkreis Heydekrug. Zu diesem nordwestlichen Teil gehörten die folgenden Ortschaften:

Ackmonischken (236)
Alt-Stremehnen (197)
Altweide (315)
Aukskieken (236)
Bersteningken (333)
Koadjudthen (947)
Galsdon-Joneiten (343)
Kaszemeken (331)
Kawohlen (218)
Kugelhof (420)
Mädewald (272)
Matzstubbern (506)
Medischkehmen (480)
Meischlauken (384)
Pageldienen (415)
Pakamonen (227)
Passon-Reisgen (254)
Peteraten (121)
Plaschken (?)
Pleine (395)
Rucken (618)
Schlaunen (222)
Skerswethen (273)
Steppon-Rödszen (164)
Stonischken (469)
Uszpelken (481)
Wersmeningken (535)
der gemeindefreie Forst Kawohlen (13)

Die Zahlen in Klammern geben die Einwohnerzahlen 1939 an, in der Summe ein Gebiet mit mehr als 9.871 Einwohnern.

Der südöstliche Teil des Kreises Pogegen wurde daraufhin in den inzwischen gebildeten Landkreis Tilsit-Ragnit, bzw. der Stadt Tilsit eingegliedert.

Patenschaftsträge ist die Stadt Mannheim.

Quellen:
Wappen: Archivmaterial;
Text: Thomas Salein, (www.geocities.com/Athens/Styx/5329/);
http://www.geocities.com/Athens/Styx/5329/onfenster.htm,
"Etwas zur Geschichte des Memellandes / Memelgebietes", 2001

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weitere Informationen zur Namenskunde:

www.naanoo.com/freeboard/board/show_thread.php?userid=21893&topic=160854&forumid=13550


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