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Geschichte der Hansestadt Elbing

Die Stadt wurde im Jahre 1237 als Elbing in Pogesanien, damals Teil des Ordensstaates, nahe dem altpreußischen Handelsorte Truso an der Bernsteinstraße, gegründet. 1241 erhielt Elbing das lübische Stadtrecht.

Elbing trat der Hanse bei, und war zusammen mit Danzig und Thorn, heute Gdansk und Torun, eine der führenden Hansestädte in Osteuropa, sowie beteiligt an der Gründung des Preußischen Bundes.

Zur Zeit der Reformation nahm die Stadt enge Beziehungen zu Kasimir IV. und dessen Frau Elisabeth von Habsburg auf, und wurde lutherisch. 1535 wurde das erste evangelische Gymnasium eingerichtet.

Seit 1579 unterhielt die Stadt enge Handelsbeziehungen zu England, welches freien Handel in Elbing ausüben konnte. Viele englische und schottische Kaufleute kamen und wurden Elbinger Bürger. Die Schottische Reformierte Kirche gründete die Bruderschaft der Schottischen Nation in Elbing. Familiengräber mit Namen Ramsey, Slocume konnte man noch bis 1945 auf dem St. Marien Friedhof in der Altstadt Elbing finden. Einige Jahrzehnte bevor die damals letzten Hansetage im Jahr 1669 stattfanden, trat Elbing wegen des Englandhandels aus der Hanse aus.

1657/60 erhielt der Kurfürst von Brandenburg-Preußen volle Souveränität über das Herzogtum Preußen, aber die Freie Hansestadt Elbing kam erst 1703 wieder voll zum Königreich Preußen, nachdem sie aber schon jahrelang an den Kurfürst von Brandenburg-Preussen verpfändet war.

Im Jahre 1755 vollendete der kaiserliche Mathematiker und Geograph Johann Friedrich Endersch eine Landkarte Ermlands mit dem Titel: Tabula Geographica Episcopatum Warmiensem In Prussia Exhibens. Diese Karte zeigt Stadt und Land Elbing westlich des Ermlandes und jedes Dorf in der Gegend. Endersch fertigte ebenfalls einen Kupferstich des Segelschiffes (Galiot) benannt D. Stadt Elbing (D = der Erbauer) jetzt auch als Die Stadt Elbing bekannt, welches 1738 in Elbing gebaut wurde.

1828 wurde in Elbing das erste Dampfschiff Ostpreußens gebaut. 1837 wurden die Schichau-Werke gegründet. Von 1840-1858 wurde der Oberländische Kanal zwischen Deutsch Eylau, Osterode und Elbing vom königlich Preußischen Baurat Georg Steenke gebaut.

Die in Westpreußen gelegene Stadt gelangte durch die Abtrennungen des nahe liegenden Polnischen Korridors nach dem Ersten Weltkrieg zu Ostpreußen. In den Jahren der Weimarer Republik war Elbing eine Hochburg der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Während der widerrechtlichen Besetzung Polens durch das Dritte Reich wurden in der Industriestadt Elbing drei Arbeitslager für Zwangsarbeiter errichtet, die dem Konzentrationslager Stutthof unterstellt waren.

Am Ende des 2. Weltkrieges wurde die Stadt von sowjetischen Truppen zerstört und eingenommen. Die Ziegel der zerstörten Stadt wurden in den Jahren nach 1945 zum Wiederaufbau der Stadt Warschau verwendet. Seit diesem Zeitpunkt änderte sich auch der Name der Stadt in Elbląg. Infolge von Vertreibung und Umsiedlung sowohl von Deutschen als auch von Polen ist heute die Bevölkerung weitgehend polnisch.

Die polnischen Bewohner von Elbląg haben sich 1970 zusammen mit den Menschen in Danzig und Stettin am Aufstand gegen das kommunistische Regime in Polen beteiligt.

Seit 1990 wird die Altstadt nach fast fünfzig Jahren wieder aufgebaut, und die alte deutsche Bibliothek ist nun wieder eröffnet.
 

 



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